Jan/121
Bluthochdruck
Bluthochdruck, medizinisch als arterielle Hypertonie bezeichnet, gehört zu den Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Vor allem in den westlichen Industrieländern ist die Hypertonie verbreitet.
Von einer Hypertonie spricht man, wenn der untere Blutdruck Wert längerfristig über 90 mmHg und der obere, systolische Wert über 140 mmHg liegt.
Die Ursachen für den Bluthochdruck sind unzureichend geklärt. Nierenerkrankungen, eine Störung im Hormonsystem, familiäre Veranlagung und Übergewicht.
Stress, Medikamente und Genussmittel bewirken nur einen vorübergehenden Hochdruck.
Die Folgen der Dauerhaften Druckbelastung im arteriellen Gefäßsystem sind meist schwerwiegend.
Neben irreversibler Schäden an den Lebenswichtigen Organen wie Herz, Niere, Gehirn und Augen führt eine längerfristige arterielle Hypertonie häufig zu Herzinfarkten, Schlaganfällen oder Herzinsuffizienz.
Bluthochdruck zeigt häufig keine Symptome, weshalb er über einen längeren Zeitraum vom Patienten nicht wahrgenommen wird. Gerade deshalb kann es zu den schwerwiegenden Folgeschäden kommen.
Häufig auftretende Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Nasenbluten, Sehstörungen, rote Gesichtsfärbung, Kurzatmigkeit und Erschöpfungszustände können auf eine arterielle Hypertonie hinweisen.
Ist der Bluthochdruck erst einmal festgestellt, wird er Ursachen spezifisch behandelt. Neben der medikamentösen Einstellung des Patienten gilt es einige allgemeinen Richtlinien zu befolgen. Die üblichen Medikamente gegen die Hypertonie sind sogenannte ACE-Hemmer, Diuretika, Kalziumantagonisten und Betablocker.
Bluthochdruck Patienten sollten Alkohol meiden, sich ausgewogen und gesund ernähren. Auch Sport, regelmäßige Bewegung und Entspannungsübungen helfen den Blutdruck zusenken.